Neues von der Seeschwalbeninsel – Nun wird gebrütet!

Am Dienstag, den 8. Juli 2025, trafen sich 13 Kinder des Jahrgangs 6, die letztes Jahr bei der Entkusselung der Seeschwalbeninsel halfen, bei der Autofähre in Travemünde. Ich bin eines der Kinder, die letztes Jahr halfen, und wir durften als Belohnung die Seeschwalben auf der Insel betrachten. Ich möchte nun berichten, wie es war.
Am Morgen trafen wir uns bei der Autofähre und fuhren auf die Priwallhalbinsel. Nach kurzer Zeit kamen wir auf dem Priwall bei der Naturwerkstatt an. Wir wurden wieder freundlich begrüßt und der Ablauf wurde uns erklärt.
Es gab zwei Gruppen. Die eine Gruppe mit Frau Oldenburg fuhr mit dem Beobachtungsboot „Hyla“, um die Seeschwalben von weitem mit einem Fernglas zu beobachten, so dass sie ihren Raum bekommen und sich nicht vor uns fürchten müssen. Die andere Gruppe blieb mit Herrn Hillers bei der Naturwerkstatt. Am Ende tauschten die Gruppen. Ich war bei der zweiten Gruppe, die später fuhr. Uns wurde viel beigebracht, über die Halbinsel und auch über andere bedrohte Tiere, wie zum Beispiel die Kiebitze. Ihre Eier werden oft von anderen Landtieren gefressen, denn die Kiebitze haben offene Nester auf dem Boden. Sie brauchen auch besondere Feuchtwiesen, doch die werden oft trockengelegt. Deswegen bekamen sie auch ihren eigenen Platz zur Brutzeit.
Anschließend gingen wir raus und machten uns langsam auf den Weg zur „Hyla“. Auf dem Weg aber sahen wir etwas Schockierendes: Es waren zwei Schafe, die sich an Zäunen verheddert hatten. Sie taten mir beim Anblick schon leid. Doch die Hilfe war bereits auf dem Weg.
Als wir am Boot ankamen, war unsere Gruppe auch schon dran. Es war ziemlich spannend, die Seeschwalben zu beobachten. Manchmal holten sie auch einige der Tierchen aus dem Wasser, wie zum Beispiel kleine Krebse. Es hat viel Spaß gemacht, da wir ab und zu auch mal das Boot fahren durften.
Es ist schön zu sehen, dass die Seeschwalben nach der Aktion mit der Entkusselung nun ihren Ort zum Brüten finden konnten.

(Sarah, Klasse 6a)