FAQ – Häufig gestellte Fragen rund um das Trave-Gymnasium

Kein Text

Ganz klar: JA!

Selbstverständlich ist das Trave-Gymnasium ein echtes Gymnasium – eben eins von sieben Gymnasien in Lübeck.

Wir arbeiten alle nach denselben Fachanforderungen, unterrichten weitgehend dieselben Fächer, die Schülerinnen und Schüler schreiben dasselbe Abitur.

Unsere Schule zeichnet sich durch eine besonders familiäre Atmosphäre aus.

Wir kennen einander.

Es ist uns wichtig, dass jeder seinen Platz findet und nach seinen individuellen Stärken und Schwächen gefordert und gefördert wird.

Wir verstehen uns als Wegbegleiter der uns anvertrauten Kinder und suchen gemeinsam nach individuellen Lösungen, denn jedes Kind ist einzigartig!

Wir leben Gemeinschaft und Zusammenhalt.

Das Trave-Gymnasium teilt sich das Gebäude mit der Trave-Gemeinschaftsschule. Es handelt sich aber um zwei vollkommen getrennte Schulen. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Schulleitung, Unterrichtsräume – alles ist klar voneinander getrennt. Auch die Unterrichts- und Pausenzeiten sind verschieden. Im Erdgeschoss befinden sich klar nach Schulen aufgeteilte Fachräume. Die Gemeinschaftsschule hat ihre Klassenzimmer im ersten Stock, während wir unsere Klassenräume im zweiten Obergeschoss haben – mit tollem Ausblick auf das Mühlbachtal und den Kirchturm.

Wir profitieren aber auch voneinander. Beispielsweise können einige Arbeitsgemeinschaften von Schülerinnen und Schülern beider Schulen gewählt werden, was zu einem sehr großen Angebot im Nachmittagsbereich führt. Auch der Schulsanitätsdienst arbeitet schulübergreifend.

Wir pflegen ein freundliches und friedliches Miteinander.

Die Kinder waren in den vergangenen zwei Jahren sicherlich die größten Leidtragenden. Geschlossene Schulen haben nicht nur zu Lernrückständen geführt, sondern Kindern fehlten die sozialen Kontakte zu Mitschülerinnen und Mitschülern, die Struktur im Tagesablauf, die Unterstützung und Ermutigung durch die Lehrkräfte.

Wir sind uns dieser besonderen Herausforderung sehr bewusst.

Kinder brauchen Zeit, um sich an die Umstellung von der vertrauten kleinen Grundschule an das Gymnasium und seine Anforderungen zu gewöhnen.

Wir unterstützen Ihre Kinder sowohl in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung, als auch dabei, Fähigkeiten in der Lernorganisation auszubauen. Gemeinsam und behutsam schließen wir entstandene Lücken im regulären sowie im Förderunterricht.

Für die 5. und 6. Klassen bieten wir täglich eine betreute „Freie Lernzeit“ an, in der Hausaufgaben gemeinsam erledigt werden oder für Klassenarbeiten geübt wird. Im Rahmen unseres Projekts „Schüler helfen Schülern“ begleiten unsere „Großen“ aus der Oberstufe in Freistunden zeitweise den Unterricht bei den „Kleinen“, um diese individuell zu unterstützen.

Wir lehnen kein Kind ab!

Zu unserem Einzugsgebiet gehören die Stadtteile Kücknitz und Travemünde, aber auch Kinder aus Schlutup, Israelsdorf, Niendorf und anderen Stadtteilen Lübecks und Orten Ostholsteins besuchen unsere Schule. Wir haben für jedes Kind einen Platz.

Wenn Ihr Kind eine Empfehlung für die Gemeinschaftsschule erhalten hat, ist ein Beratungsgespräch am aufnehmenden Gymnasium vor der Anmeldung verpflichtend.

Einen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch können Sie hier buchen.

Bei der Anmeldung darf jedes Kind zwei Wünsche angeben. Wir bemühen uns, beide zu erfüllen, garantieren aber, dass wir einen Wunsch auf jeden Fall erfüllen.

Bei der Einteilung der Klassen achten wir darauf, dass Jungen und Mädchen gleichmäßig verteilt sind.

Wir berücksichtigen nach Möglichkeit gleiche Schulwege.

Ihr Kind hat eine Lese-Rechtschreibschwäche? Kein Problem!

Jedes Kind hat Stärken und Schwächen. Wir sind dafür da, diese zu fordern und zu fördern.

Für Kinder mit einer Lese-Rechtschreibschwäche bieten wir eine zusätzliche Förderstunde an, die unsere Fachfrau für Legasthenie, Frau Pionke, durchführt.

Im 5. Schuljahr beobachten wir die Kinder ganz genau, denn manchmal zeigt sich eine Lese-Rechtschreibschwäche erst an der weiterführenden Schule. Frau Pionke kann dann – in Rücksprache mit den Eltern – eine Testung durchführen.

Kinder mit einer anerkannten Lese-Rechtschreibschwäche erhalten über einen Nachteilsausgleich ggfs. mehr Zeit in Klassenarbeiten. Die Rechtschreibleistungen werden zurückhaltend oder gar nicht bewertet.

Das Trave-Gymnasium hat im Schuljahr 2019/20 einen Kooperationsvertrag mit der Grundschule Roter Hahn, der Kita Dreifaltigkeit sowie der Trave-Gemeinschaftsschule geschlossen, um die bilinguale Erziehung von Kindern zu fördern.

Wir werden von der gGmbH Bilinguale Erziehung in Lübeck finanziell unterstützt, um beispielsweise Muttersprachler bei uns zu beschäftigen, die einerseits Unterricht (z.B. Sport oder Philosophie) zeitweise begleiten, andererseits im Nachmittagsbereich Arbeitsgemeinschaften auf Englisch anbieten – „More English“ eben!

Meistens übernimmt eine Englischlehrkraft die Klassenleitung in einer unserer 5. Klassen und wir setzen in dieser Klasse auch verstärkt Lehrkräfte ein, die ihr Sachfach zeitweise auf Englisch unterrichten können.

Diese Klassen sind keine „echten“ bilingualen Klassen und stehen allen Kindern offen. Eine Vorbildung an einer Grundschule mit bilingualem Angebot ist nicht erforderlich.

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